O Herr!
Mein unruhiger Verstand spielt mir immer wieder Streiche. Ich möchte zu Dir kommen, doch er ist so sehr in der glitzernden Welt gefangen, in der Pflege von Bindungen und der Aufblähung des Egos, dass der Wunsch, zu Dir zu kommen, darunter begraben wird. Nur wenn ich diesen Verstand Dir übergebe, kann meine Reise zum Selbst beginnen.
O Verkörperung der Güte! Mein Leben war voller Leidenschaften. Erst als ich versuchte, sie zu bändigen, erkannte ich meine Ohnmacht. Und da eiltest Du mir zu Hilfe, überschüttetest mich mit Deiner Gnade und erfülltest mich mit Deiner göttlichen Liebe.
Wohin ich auch gehe, was ich auch tue, Tag und Nacht, da ist nur ein Gedanke, nur eine Sehnsucht: Wann werde ich Dich erfahren? Diese Sehnsucht ist zu meinem Atem geworden.
Ich übe unaufhörlich, meine Liebe zu reinen. Nimm mir das Ego, damit diese Flöte allein die Melodie Deiner Liebe erklingen lassen kann.
O mein göttlicher Geliebter! Wahnsinnig verliebt in Dich, sitze ich zu Deinen Lotusfüßen und warte darauf, mit Dir eins zu werden.
Om Frieden Frieden Frieden









