Patrank – 486

Patrank – 486

Mumbai, Fagan Sud 11, Sonntag 1950

Tirthankaradev bezeichnet Trägheit (Nachlässigkeit) als Karma und die Abwesenheit von Trägheit als etwas anderes, nämlich das Selbst ohne Karma. Durch diese unterschiedlichen Merkmale wurde das Wesen des Unwissenden und des Erleuchteten beschrieben.

(Suyagadaangsutra Virya Adhyayan)

Die Familie, in die man hineingeboren wird und in deren Gesellschaft man lebt, an die bindet sich der Unwissende. Und er bleibt weiterhin in ihr verstrickt.

(Suyagadaang-prathamadhyayan)

Die Erleuchteten der Vergangenheit und die Erleuchteten der Zukunft haben den Frieden (das heißt, sich von allen unreinen Einflüssen zu ermüden und sich von ihnen zurückzuziehen) als Grundlage aller Religionen bezeichnet. So wie die Erde die Grundlage für jedes Wesen ist, das heißt, jedes Lebewesen existiert nur dank der Erde und benötigt daher zunächst deren Unterstützung, so ist auch die Grundlage allen Wohlergehens, wie die Erde selbst, der Frieden, so haben die Erleuchteten gesagt. (Suyagadaang)



Ein Stein bleibt warm, lange nachdem die Sonne untergegangen ist. Der gegenwärtige Schmerz ist nur ein Nachhall der Vergangenheit, nicht dein wahres Wesen.
Lass dein inneres Fundament so stark sein, dass dich die Welt nicht erschüttern kann; lass stattdessen deinen Frieden und deine Liebe alle um dich herum erheben.
Der Erleuchtete macht das Leben zu einem Labor, nicht zu einer Bibliothek. Die Wahrheit wird gelebt, nicht nur gelesen und gelernt.
Ehrerbietung dem Guru, dessen Blick Gnade und dessen Schweigen heilige Schrift ist. In seiner Gegenwart lösen sich Zweifel auf und das Licht der Wahrheit erstrahlt in uns.
Wenn wir uns um unseren Planeten kümmern, kümmern wir uns um die Zukunft. Naturschutz ist Mitgefühl, das sich auf kommende Generationen erstreckt.
Frage: Respektierst du nur deinen Guru oder bist du auch mit ihm im Einklang?
Wie eine Lampe eine andere entzündet, ohne ihre eigene Flamme zu verlieren, so erweckt der Guru unzählige Herzen, während er stets in Fülle verweilt.
Der Guru ist die Brücke zwischen dem unruhigen Geist und dem stillen Selbst und führt den Schüler vom Suchen zum Sehen.
Ein offener Geist strahlt Mitgefühl aus und begegnet jedem Wesen mit Verständnis, Freundlichkeit und Anmut.
Bei dem Streben nach dem Außergewöhnlichen sollte man die einfachen Dinge des Lebens nicht vergessen, wie zum Beispiel die Kunst des Lächelns.
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#SadguruFlüstern

Eine tiefe Sehnsucht nach Gott hat die Kraft, dich zu reinigen, dich zu erheben und dich sogar zu verwandeln.